Wirtschaftlichkeit


Förderung von Ladeinfrastruktur

  • Ladepunkte bis 22 kW: bis zu 2.500 Euro
  • Schnellladesäulen: bis zu 30.000 Euro

Hinweis: Das Gesamtfördervolumen für die Ladeinfrastruktur für Elektroautos beträgt 300 Millionen Euro. Die Förderung ist auf öffentlich zugängliche Ladesäulen sowie auf max. 40 Prozent (bei Schnellladesäulen max. 50 Prozent) der Anschaffungskosten inkl. Montage und Netzanschluss beschränkt. Beachtet werden muss hier, dass der Aufbau der Ladestation nicht vor Bewilligung der Förderung beginnen darf.

Das BMVI hat im Rahmen des Bundesprogrammes Ladeinfrastruktur bereits mehrere Förderaufrufe gestartet, Ziel ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Am 22.06.2020 startete der sechste Förderaufruf, bis zum 22.07.2020 konnten Förderanträge für öffentlich zugängliche Ladestationen gestellt werden. Gefördert wurden bis zu 3.000 Normal- und 1.500 Schnellladepunkte. Bis Ende 2021 sollen 50.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte mit zusätzlicher Hilfe von Industrie und der Beteiligung von Ländern und Kommunen errichtet werden.

KFW-Förderprogramm 440 Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude

Förderung von privater Ladeinfrastruktur

Antragsberechtigt, sind private Eigentümer, Wohnungseigentürmergemeinschaften, Mieter (mit Erlaubnis vom Vermieter) und Vermieter (Privatpersonen, Unternehmen, Wohnungsgenossenschaften). Gefördert werden ausschließlich nicht öffentliche Ladeinfrastrukturen. Das bedeutet, es werden nur Ladestationen an Stellplätzen und Garagen gefördert, die zu Wohngebäuden gehören und nur privat zugänglich sind.

Zu beachten ist, dass der Strom um die Wallbox zu laden aus 100% erneuerbaren Energien stammen muss. Dafür können Sie entweder einen Öko Stromvertrag bei Ihrem Energiedienstleister einrichten oder den Strom aus Ihrer eigenen PV-Anlage verwenden. Um den Zuschuss zu erhalten, darf das Vorhaben erst begonnen werden, wenn Sie den Antrag auf Förderung erfolgreich eingereicht und eine Bestätigung erhalten haben.

Gefördert wird eine Wallbox, mit einer Ladeleistung von 11kW und intelligenter Steuerung. Zusätzlich wird auch der Einbau und der Anschluss der Ladestation sowie alle Installationsarbeiten und ein Energiemanagement-System zur Steuerung der Ladestation gefördert.

Um eine Förderung zu erhalten, müssen Ihre Gesamtkosten mindestens 900 Euro betragen. Sie erhalten eine pauschale Förderung von 900 Euro pro Ladepunkt. Bei zwei Ladepunkten müssen Ihre Gesamtkosten mindestens 1.800 Euro betragen, damit Sie eine Förderhöhe von 1.800 Euro erhalten. Erreichen Sie die geforderten Gesamtkosten der jeweiligen Anzahl der Ladepunkte nicht, wird die Förderhöhe in 900 Euro Schritten runtergestuft.

Mehr Informationen finden Sie hier

KfW-Umwelt­programm

Die Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) fördert Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, freiberuflich Tätige und weitere Gewerbetreibende mit Krediten bis zu 10 Millionen Euro. Mit einem günstigen Kredit wird die Anschaffung von gewerblich genutzten Fahrzeugen mit Elektro- oder Hybridantrieb (sofern deren CO2-Emissionen 50 g pro Kilometer nicht übersteigen oder deren elektrische Reichweite mindestens 40 km beträgt) gefördert.

Weitere Informationen finden Sie hier

Förderung von Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge (Charge@BW)

Gefördert wird die Installation von Ladepunkten inkl. Netzanschluss mit anschließendem Betrieb sowie Leasing/Miete/Contracting im nichtöffentlichen Raum und öffentlichen Raum in Baden-Württemberg. Antragsberechtigt sind Einzelunternehmen, Einzelkaufleute, Freiberufler, Gesellschaften des bürgerlichen Rechts, Kommanditgesellschaften, offene Handelsgesellschaften, Aktiengesellschaften, Partnerschaftsgesellschaft, eingetragene Vereine, Genossenschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung (auch Co. KG), Körperschaften des öffentlichen Rechts, öffentliche Anstalten, Stiftungen des öffentlichen Rechts und Unternehmergesellschaften mit Sitz oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg. Voraussetzung ist, dass der Ladepunkt mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt wird, die Mindestanforderungen an die Ladepunkte erfüllt sind und der Ladepunkt mind. 3 Jahre in Baden-Württemberg betrieben wird. Die Höhe der Förderung beträgt 40% der zuwendungsfähigen Ausgaben und max. 2.500 Euro pro Ladepunkt.

Förderung der Unterhaltungs- sowie Ladeinfrastrukturkosten für Elektrofahrzeuge mit Elektroantrieb (BW-e-Gutschein)

Gefördert werden Unterhaltungs- sowie Ladeinfrastrukturkosten für Elektrofahrzeuge (PKW, vierrädrige (Leicht-)Kraftfahrzeuge, leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 t; siehe unter EG-Fahrzeugklassen L6e und L7e, M1 und N1) mit Elektroantrieb, bis zu einem maximalen Nettolistenpreis von 65.000 €. Antragsberechtigt sind Taxiunternehmen, Fahrschulen, Pflege- und Sozialdienste, Mietwagenunternehmen nach Personenbeförderungsgesetz oder Car-Sharing-Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg. Kommunen, Landkreise, Kurier-Express-Paketdienste oder Lieferdienste sind ebenfalls antragsberechtigt, sofern sie ihren Standort in Luftreinhalteplangebieten von Baden-Württemberg haben und in diesen verkehren. Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. So beträgt die Höhe des BW e-Gutscheins:

  • 1.000 EUR bei gekauften und 333,33 EUR p.a. bei geleasten Elektrofahrzeugen

Pro Antragsteller können max. 100 Fahrzeuge in der Programmlaufzeit bezuschusst werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Förderung von E-Bussen, E-Lkws und E-Zweirädern

Im Rahmen dieses Förderprogramms werden verschiedene Anschaffungen gefördert, wie z.B. die Anschaffung/das Leasing von Elektro-, Plug-In-Hybrid- oder Hybridbussen (EG-Fzg.-Klassen M2 und M3) und Elektro- und Hybrid-LKW oder die Umrüstung von bestehenden Fahrzeugen. Außerdem werden ausleihbare Pedelecs für Stationen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und Sharing-E-Roller gefördert. Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg, die ihre Fahrzeuge im Nah- bzw. Regionalverkehr betreiben oder die ihre Fahrzeuge für den gewerblichen Zweck nutzen. Außerdem sind Kommunen und Körperschaften des öffentlichen Rechts mit Sitz in Baden-Württemberg antragsberechtigt. Die Höhe der Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses und beträgt bei E-Bussen 50% der Mehr- bzw. Umrüstungskosten, bei E-LKW 50% der Mehr- bzw. Umrüstungskosten und bei E-Zweirädern 50% der zuwendungsfähigen Kosten.

Förderung von Elektrolastenrädern für den gewerblichen, gemeinnützigen und gemeinschaftlichen Einsatz

Gefördert werden der Erwerb bzw. das Leasing von neuen Elektrolastenrädern (EG-Fahrzeugklasse L1e bis L5e) sowie Elektrofahrrädern (bis zu 25 Stundenkilometern) für den Waren-, Material- oder Personentransport im gewerblichen, gemeinnützigen oder gemeinschaftlichen Bereich. Hierbei sind Unternehmen, Körperschaften des privaten Rechts und gemeinnützige Organisationen antragsberechtigt, die Elektrolastenräder überwiegend für den gewerblichen, gemeinnützigen oder gemeinschaftlichen Einsatz in Baden-Württemberg nutzen. Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses, wobei die Höhe der Förderung 50% der zuwendungsfähigen Beschaffungskosten, maximal jedoch 3.000 EUR beträgt. Pro Antragsteller können max. 20 Elektrolastenräder bezuschusst werden.

BW-e-Bus-Gutschein

Förderung der Betriebs- und Unterhaltungskosten für elektrisch betriebene Busse, Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro für einen Elektro- oder Plug-In-Hybrid-Bus. Die Fahrzeuge müssen mindestens 5 Jahre ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme, bei Leasing während der kompletten Leasingdauer (mindestens 5 Jahre) in Baden-Württemberg zugelassen sein. Pro Antragsteller können maximal 10 Fahrzeuge einen BW-e-Bus-Gutschein bekommen.

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